Seite  1   2   3  Umfrage: Hast du Flagge gezeigt?

Warum hast du während der WM 2006 in Deutschland Flagge gezeigt?

Kertin M.“Ich habe mich auf der WM angemalt, damit man sieht, wen ich unterstütze und damit ich auch etwas zu der tollen Stimmung beitragen konnte. Zu der Zeit konnte man mit Stolz zeigen, wo man herkommt, ohne in die rechte Schiene geschoben zu werden. Das war vorher für mich undenkbar! Und auch jetzt habe ich mich davon wieder distanziert, weil es für mich einfach ‚zu nationalistisch’ ist.“
Kerstin M., 23, Mediengestalterin

Iris S.„Ich habe während der WM ganz stolz Vieles in schwarz-rot-gold getragen und auch meine Wohnung dekoriert. Ich finde, dass wir uns nicht für unsere Vergangenheit zu schämen brauchen, da unsere Generation damit nichts mehr zu tun hat. Es ist blöd, dass man bei schwarz-rot-gold immer direkt denkt, dass einer rechts ist. Während der WM konnte man ohne Vorurteile endlich mal auf sein Land stolz sein. Meine WM- Accessoires hab ich immer noch, bin ja generell ein Sportfan.“
Iris S., 41 Jahre

Daniela W.„Auch mich hat das WM-Fieber gepackt und natürlich habe ich mir auch alle Deutschland-Spiele angeguckt, aber ich habe dafür keine Flagge gebraucht oder mich auch nicht angemalt. Ich bin immer stolz darauf, Deutsche zu sein. Dafür brauche ich keine Flagge und auch keine Weltmeisterschaft. Das finde ich irgendwie lächerlich.“
Daniela W., 23, Studentin

Jens G.„Ich habe das aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus gemacht, einfach weil es meine Freunde gemacht haben. Außerdem wollte ich damit zeigen, dass ich Deutscher bin und zum deutschen Team halte. Für mich ist es ähnlich wie an Karneval – man macht es aus Spaß an der Freude.“

Jens G., 24, Student

Maria S.„Als unsere Mannschaft besser war als erhofft und dieser Schwarz-Rot-Gold-Wahn ausgebrochen ist, hab ich mir die Spiele mit Freunden in Bars angeschaut. Dafür hab ich mich dann auch mit Fanartikeln eingedeckt. Es war wie ein Fieber, man wurde einfach angesteckt. Es entstand ein richtig tolles Zusammengehörigkeitsgefühl.“
Maria S., 22, Studentin

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